So mancher maritime Sportbegeiserte hat schon mal an einer Segel-Regatta teilgenommen oder hat eine kleine Reise mit einem eleganten und sportlichen Segelboot zurück gelegt. Und wer es etwas gemütlicher zur See mag, der hat vielleicht schon mal eine Fahrt mit einer größeren Segelyacht oder mit einem komfortablen und geräumigen Motorsegelschiff zurückgelegt.
Was sind Segelturns?
All diese Fahrten bezeichnet man als Segelturns. Doch trotz dieser recht allgemeinen Begriffsverwendung würde man nicht alle beliebigen Fahrten, die auf dem Meer unter Segeln stattfinden als Segelturns bezeichnen. Im Großen und Ganzen richtet sich die Entscheidung, ob man eine Segelfahrt nun als Segelturn bezeichnet, nach Grund und Zweck der Fahrt: Ist die Fahrt reiner Selbstzweck, dient sie der sportlichen Betätigung oder der vergnüglichen Entspannung, dann bezeichnet man sie als Segelturn. Geht es bei der Fahrt jedoch primär um Transport und Logistik, dann würde man den Begriff nicht verwenden. Segelturns sind also in erster Linie Freizeitaktivitäten. Wenn bei solchen Turns lange Strecken zu Wasser zurückgelegt werden, dann spricht man von sogenannten Meilenturns, und insgesamt handelt es sich dabei um eine Sportart, die viel Ausdauer und Kondition erfordert.
Sportliche Segelturns
Sportliche Segelturns sind in der Regel Mannschaftsaktivitäten. Man ist also Teil eines Teams von unterschiedlicher Größe und arbeitet aktiv an der Bootsfahrt mit – selbstverständlich in unterschiedlichen Graden der Professionalisierung, denn das Segeln ist auch bei Amateursportlern beliebt. Natürlich muss man einen Segelschein besitzen, um einem solchen Hobby nachgehen zu können. Die praktischen Übungen dafür bezeichnet man im Jargon als Ausbildungsturn. Nicht jeder, der regelmäßig Segelturns fährt, besitzt ein eigenes Boot. Deshalb hat sich das Vermieten von Seegelbooten in den maritimen Küstenorten zu einem lukrativen kleinen Wirtschaftszweig entwickelt.